Gabbeh

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Gabbeh aus Südiran

Gabbeh sind echte Nomadenteppiche, die seit Hunderten von Jahren von
Gahschghai - Nomaden im Südwest-Iran geknüpft werden.
Die Muster der Gabbehs bestehen aus einfachen Bäumen, Tieren, Zelten, Menschen, Feldern oder Streifen.

 

Gabbeh aus Südiran
die Muster der Gabbehs sind ganz einfach und erinnern an naive Kunst.  Ihre Symbolik
ist gleich bleibend und besteht aus einfachen Bäumen, Tieren, Zelten, Menschen, Feldern oder Streifen

Gabbeh Galerie

ART               Besondersheit

Gabbeh Original

art von Teppich
Motiven
 

Gabbeh Modern

 

Verarbeitung
Feinheit

Gabbeh Amale

 

Knüpfart
Verarbeitung
Muster

Gabbeh Kashkuli

Knüpfart
Knotenzahl
Feinheit
Muster

Gabbeh Lori

Knüpfart
Knotenzahl
Feinheit
Muster
Ghashgahi     Knüpfart
Knotenzahl
Feinheit
Muster

Gabbeh Golbaf

  Knüpfart
Muster

Gabbeh Indien

grau blau grün beige rot gelb tracotta  
Farbe

Die Verwirrende Vielfalt der Nomadengebiete im Iran

 

Verwirrend gefächert ist die Zahl der Nomadenstämme, die im Verlauf der Geschichte ihre Zelte im Iran
aufbauten.
Alle lückenlos aufzuführen ist ein Ding der Unmöglichkeit, verbanden sie sich doch mitandern,
mit denen
sie ihr Schicksal teilen.

Mitschuld an dieser Unübersichtlichkeit und Verwirrung tragen, wie eingangs erwähnt, verschiedene
Herrscher
des Irans, indem sie aus militärischen und politischen Gründen zwangsweise Umsiedlungen
und Zersplitterungen
anordneten.

Durch die weitgehende Untergliederung geht die Zahl der sich so ergebenden Benennungen in die kleinen
und kleinsten Gruppen (Familien und Sippen) mehr als 400 aus. So müssen wir uns denn damit begnügen
und auf die gebiete der Hauptstämme des Irans und die bedeutendsten ihrer “Mitläufer“ zu konzentrieren
.

 

Es sind
Der Khamsehbund Stammesgruppen des Kermangebietes
Die Beloutchen
Die Türkmannen Khorassan – Kurden
Die Türkstämme in Nordwestiran Haschtrud und Kamseh ,Ghaswin und Saveh
Die KurdenLuren und Bachtiaren
Die Ghashghai von FarsVeramin und Garmsar
Als kleinere Gruppen bleiben noch aufzuführen
Die Tirmuri im östlichen Grenzgebiet der Provinz Khorasan
Die Arabi (Arab) im südlichen Beloutschistan

Die Ghadschari / Katscharen in Nordwestiran gegen Türkei
Die Karagözlu im Hamadangebiet

Geschichte, Symbolik und Farbkomposition

Gabbeh- Phänomen mit langer Geschichte Wer für Perserteppiche schwärmt, kommt zumeist auch am
Gabbeh nicht vorbei. Diese Art Teppich ist eigentlich ein Phänomen in der phantastischen Welt der Perser.
Wer einen Gabbeh zum ersten mal sieht, glaubt  zunächst, einen ausgewählten Designerteppich vor sich zu haben.
Im weitesten Sinne stimmt das ja auch. Das Design stammt von Nomaden, und an Kreativität fehlt es den unzähligen
Varianten und Farbkombinationen der Designs nicht. Gabbeh sind echte Nomadenteppiche, die seit Hunderten
von Jahren von Ghschghai- Nomaden im Südwest-Iran geknüpft werden. Das Wort "Gabbeh" selbst ist ein Geheimnis.
Seine ursprüngliche Bedeutung und Ausspracheartist im Laufe der Zeit verloren gegangen. Sprachwissenschaftler
glauben, dass Gabbeh "grob, hart" oder ähnliches bedeutet, weil es sich um grobe, sehr hochflorige Teppiche handelt.
Sie wurden von den Nomaden zum eigenen Gebrauch hergestellt. In ihren Zelten wurden sie aufgelegt,
um vor der Bodenkälte zu schützen.
Zu den Nomaden im ghaschghai- Gebiet im Südiran, die diese Teppiche knüpfen,
gehören mehrere Volksstämme, wie Kaschkuli, Ardakpan, Tscharpanlu, Bachtiari, Lor, Dareh-Schuri usw.
Sie leben von Schafszucht und sind immer imFrühling und Herbst zwischen ihren Sommerquartieren
(Yeylagh) und Winterquartieren (Gheschlagh) und Weideplätzen auf Wanderung.
Dabei überqueren sie zweimal das Zagross Gebirge. Mit Ihren Schafen und anderen
Tieren leben sie im ölquellenreichsten Gebiet. Sie führen ihr hartes Leben in ihren schwarzen
Zelten gleich auf dem Milliardendollar-Schatz "schwarzes Gold", dem "Blut" der westlichen 
Industrie und Symbol für Wohlstand und Fortschritt.

Was ist Gabbeh?

Gabbeh ist eine besondere Art von handgeknüpftem Teppich mit ca. 1 bis 3 cm. langem Flor und viel
Schussfäden (3bis 8 in einer Reihe), zumeist grob ausgeführt, außer für seltene, von privater Seite bestellter
Exemplare. Da die Nomaden von Schafszucht leben, verfügen sie über genügend strapazierfähige,
lange und dickfaserige Hochlandwolle von ausgezeichneter Qualität. Sie wird von Frauen, ohne jegliche
maschinelle Hilfe von Hand zu Garn gesponnen.

Der hauptsächliche Eigengebrauch der Teppiche bestimmt auch Knüpftechnik und Design.
da weder Zwang noch Verantwortung gegenüber einem Auftraggeber bestehen, entscheiden Phantasie
 und Stimmung über das Motiv. Die Knüpfer- in komponiert, dichtet, schreibt, verarbeitet ihre Ängste,
Sorgen und Sehnsüchte, bringt ihre gegenwärtige Verfassung oder ihre Lebensanschauung
zum Ausdruck. So verschieden wie die Menschen und ihre Gefühle, sind auch die Bilder
der Gabbehs. Oder, wie ein persischer Dichter einmal sagte:

"Der Gabbeh ist die Freiheit. Gabbeh ist ein Schrei, ein Protest, Anarchismus, Liebe, Hass oder einfach das Leben".

Spiegel des Lebens!

Trotz dieser Komplexität sind die Muster der Gabbehs ganz einfach und erinnern an naive Kunst.
 Ihre Symbolik ist gleich bleibend und besteht aus einfachen Bäumen, Tieren, Zelten, Menschen, Feldern
oder Streifen. Diese Abbildungen widerspiegeln die Lebensweise der Nomaden, was sie täglich sehen
und erleben. Dahinter steckt aber ein starker Symbolcharakter, der mit ein wenig Einfühlungsvermögen
gut zu deuten ist. Eine Klassifizierung der Muster im Sinne von Kunstfertigkeit ist bei Gabbehs daher nicht möglich.
Trotzdem lassen sich die Muster in gewisser Weise einteilen, z.B. Vierjahreszeiten, Bäume, Löwen, Blumen,
Tiere
, Kinder usw.  Ein sehr beliebtes Muster der Gabbeh- Knüpferinnen der Provinz Fars, mit der Hauptstadt
Schiraz im Zentrum des Ghaschghai- Gebietes, ist der Löwe. Er spielt auch in der antiken iranischen Kultur
und im Islam eine bedeutende Rolle. Wegen seiner Tapferkeit, Kraft, und anderer positiven Eigenschaften wird er,
nach schiitischem Glauben, mit Imam Ali, dem Schwiegersohn, Cousin und Nachfolger Mohammeds verglichen und geehrt.
Ein anderes sehr beliebtes Muster ist der Baum, eine Art Wunschtraum der Nomaden in diesen trockenen
gebirgigen Gebieten, wo die Sonne glüht, wo heißer Stein, harte Erde und Staub die Menschen erbarmungslos
verfolgen. die Bäume symbolisieren die Sehnsucht dieser stolzen, fleißigen Menschen nach Schatten - Abkühlung
an einem heißen Sommertag, wo die Temperatur bis über 50 Grad Celsius ansteigen kann.
Die Kinder bedeuten Familie, Lebenslust, Hoffnung und vor allem Fruchtbarkeit und den
Wunsch auf Nachkommenschaft.
Als Nomade braucht man möglichst viele Kinder, weil sie Sicherheit für die Familie bedeuten.
Die Zelte auf den Gabbehs symbolisieren den Wunsch,eine Familie und ein eigenes Zuhause zu gründen.
Die Blume bedeutet die Liebe, den Frühling, Freude, Garten oder ist das Symbol für das Paradies.
Schaf und Nutztiere oder eine Herde bedeuten bei den Nomaden Reichtum.
Daher kommen sie in den Gabbehs so oft vor.
Auch Hirtenhunde Haben einen besonderen Stellenwert bei den Nomaden.
Es gibt eine magische Beziehung zwischen Mensch und Tier,
weil die Hunde die Schafe auf den Weideplätzen zusammenhalten, um sie vor
Überfällen durch Wölfe und Raubtiere zu schützen.
und wenn die Menschen schlafen, hüten die Hunde das Territorium.

Farben mit Symbolkraft!

Sogar die Farbzusammenstellung ist bei Gabbehs anders als bei klassischen Perserteppichen.
Die warme und vielfältige Coloration, die dezenten Töne oder sprunghaften Farbwechsel
beeindrucken durch ihre Ausstrahlung. Alle Farben sind natürlichen Ursprungs.
Die blaue Farbe, die beliebteste in Gabbeh, symbolisiert den Himmel, von dem es in diesem
Teil des Irans den schönsten, saubersten und blausten im Überfluss gibt.
Die Farbe blau zeigt auch die ewige Suche der Nomaden nach Wasser kein Leben.
Die grüne Farbe ist das Symbol für das "Grüne" - die Wiesen und Weiden, die Nahrung für Mensch und Tier.
Der Grund für ihre zweimal jährlichen  Wanderungen.
Das Herumziehen hat nur ein Ziel: die Suche nach Wasser und Weiden.
Die gelbe und goldene Farbe ist bei Nomaden sehr beliebt, da es an Gold und Erde erinnert.
Die Erde selbst ist ihre Heimat. Sie fühlen sich ihr verpflichtet und sind bereit, sie mit ihrem Blut zu verteidigen.
Die wunderschöne rote Farbe der Gabbehs ist das Zeichen der Tapferkeit und Vaterlandsliebe.
Es zeigt die Opferbereitschaft der Nomaden.

Rfe: Malek Fazel Pandazmpoo

Shahsavand

Shahsavand "Dem König treu" bezeichnet vom Iranischen König so genanntes Abas.
Die Meisten von ihnen sind jetzt halb Nomaden  und leben in Nordostiran in der Provinz Azarbaidjan.
Erkannt werden einfach von ihren Zelten in diese Provinz Namens "Alachig".
Ihre Produkte sind die herrlichen Orientteppiche mit Geometrischem Muster und Zahlreiche Naturgefärbte
Webteppiche z.B. Kelims , Besonders Sumak und Natürlich "Jajim.
Sogar die Farbzusammenstellung ist bei Gabbehs anders als bei klassischen Perserteppichen.
Die warme und vielfältige Coloration, die dezenten Töne oder sprunghaften Farbwechsel
beeindrucken durch ihre Ausstrahlung. Alle Farben sind natürlichen Ursprungs.
Die blaue Farbe, die beliebteste in Gabbeh, symbolisiert den Himmel, von dem es in diesem Teil des
Irans den schönsten, saubersten und blausten im Überfluss gibt. Die Farbe blau zeigt auch die ewige
Suche der Nomaden nach Wasser kein Leben. Die
grüne Farbe ist das Symbol für das "Grüne" -
die Wiesen und Weiden, die Nahrung für Mensch und Tier. Der Grund für ihre zweimal jährlichen
Wanderungen. Das Herumziehen hat nur ein Ziel: die Suche nach Wasser und Weiden. Die
gelbe
und goldene Farbe ist bei Nomaden sehr beliebt, da es an Gold und Erde erinnert. Die Erde selbst

ist ihre Heimat. Sie fühlen sich ihr verpflichtet und sind bereit, sie mit ihrem Blut zu verteidigen. Die
wunderschöne
rote Farbe der Gabbehs ist das Zeichen der Tapferkeit und Vaterlandsliebe.
Es zeigt die Opferbereitschaft der Nomaden.
Mischung Farbe

Appoponex (Dill - Familie) Indigo
Appoponex (Dill - Familie) Krappwurzel
Krappwurzel + Wallnuss
Krappwurzel + Salz
Granatapfelschalen
Souma

Grün - Blau
Gelb
Braun / Pink
Rot
Hellgelb
Fixierung


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Update: 05. Januar 2016 14:43:12